Das steil abfallende Gelände der Rütschete oberhalb des Allmendweges bildet zusammen mit dem querenden Tunnel die topographischen Ausgangsbedingungen des Perimeters. Ein Weg ist bereits in den Hang eingegraben. Die Erschliessung der Häuser wird an dieser Linie in den Hang gelegt.
Entlang dieser städtebaulichen Infrastrukturlinie werden die Häuser so gesetzt, dass sich die Zwischenräume verengen und weiten. Es entstehen wechselnde Ein- und Ausblicke entlang einer gemeinsamen „kleinen Allmend“. Die Wohntypologie entwickelt sich auf einem hölzernen Stützenraster mit gliedernden Balken aus Baubuche. Daraus entsteht eine zusammenhängende Raumfolge, die unterschiedliche Nutzungen innerhalb derselben Struktur aufnehmen kann. Das Raumraster ermöglicht auch bei variierenden Bautiefen eine durchgehende Organisation der Wohnungen, sodass der Wohnungsspiegel über die gesamte Siedlung verteilt werden kann, ohne einzelne Wohnformen an bestimmte Orte zu binden.
Programm: genossenschaftlicher Wohnungsbau
Auftraggebende/Bauherrschaft: Genossenschaft Kordia, Sissach
Architektur: kollektive architekt
Landschaftsarchitektur: Meta Landschaftsarchitektur
Projektleitung, verantwortlicher Partner: Matthias Bill