Die Transformation des Felix-Platter-Areals verbindet Bestand und Neubau zu einem vielfältigen, sozial durchmischten Stadtquartier. Die neue städtebauliche Struktur ergänzt die grossmassstäblichen Spitalbauten mit kleinteiligen Wohn- und Freiräumen und stärkt die Verbindung zum umliegenden Quartier.
Im Zentrum stehen Nachbarschaft, gemeinschaftliche Freiräume und unterschiedliche Wohnformen für verschiedene Generationen. Plätze, Höfe und durchlässige Wege fördern Begegnung und gemeinschaftliches Leben, gleichzeitig entstehen geschützte Rückzugsorte mit hoher Wohnqualität.
Der Entwurf setzt auf Wiederverwendung und Weiterbauen im Bestand, wo sinnvoll, sowie auf flexible, langfristig anpassbare Strukturen. Holz- und Leichtbauweisen, begrünte Fassaden und energieeffiziente Lowtech-Konzepte bilden die Grundlage für ein ökologisches und ressourcenschonendes Quartier mit starker sozialer Identität.
Programm: Städtebau, Wohnen
Auftraggebende/Bauherrschaft: Wohnbaugenossenschaft Wohnen und Mehr
Architektur: Müller + Naegelin Ateliergemeinschaft, Matthias Bill