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021

Doppelkindergarten Basel

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Basel 2024

Bei den beiden zu sanierenden Kindergärten handelt es sich um eingeschossige, freistehende Gebäude aus den 1950er Jahren, die weitgehend im Originalzustand erhalten sind. Das Projekt umfasst eine Gesamtsanierung, den Rückbau eines Provisoriums, die Integration von Pausendächern, einen neuen Geräte- und Putzraum sowie die Umnutzung der überdachten Pausenhallen zu Garderoben.

Durch den Abriss des Pavillons wird die ursprüngliche städtebauliche Struktur wieder lesbar; die Gebäude stehen erneut frei im Aussenraum und werden durch einen verbindenden Weg miteinander verknüpft. Die Erweiterungen fügen sich in den Bestand ein, der Zugang wird nach Süden verlegt, wodurch der rückwärtige Kindergarten von der Roggenburgerstrasse her wahrnehmbar wird. Die Klinkerfassaden bilden eine klare Kante zur nördlich angrenzenden Wohnbebauung. Der Putzraum wird unter das bestehende Dach geschoben und verlängert die Gebäudestruktur. Das Pausendach setzt die bestehende Linie fort und bleibt im städtebaulichen Gefüge ablesbar. Ein grosses Fenster im Hauptraum wird durch ein kleineres in der Garderobe ergänzt und differenziert die Raumbezüge.
Der Geräteraum wird in zwei Einheiten gegliedert und entlang des Badwegleins integriert, um die räumliche Übersicht zu erhalten. Der Geräteschuppen erhält einen abschliessbaren Bereich sowie einen offenen Bereich für die Kinderfahrzeuge und fügt sich als pergolaartige Struktur in die Grünfläche ein.

Programm: Kindergarten

Auftraggebende/Bauherrschaft: Bau+ Verkehrsdepartement Basel-Stadt

Architektur: ARGE Matthias Bill + Carmen Quade

Landschaftsarchitektur: Grand Paysages