Das Haus wurde in den 1960er Jahren als Teil einer Serie erstellt und weist die typologische Eigenheit auf, die Wohnbereiche im Obergeschoss anzuordnen. So werden die Vorzüge der Geschosswohnung mit jenen des Einfamilienhauses verbunden. In den 1990er Jahren wurde das Haus umfassend saniert, wodurch das ursprüngliche Interieur weitgehend verloren ging. Die Fassaden sind erhalten, die Fenster jedoch ersetzt.
Der Eingriff setzt hier an und zielt darauf ab, die Wohnung wieder allseitiger erfahrbar zu machen sowie Küche und Bad räumlich zu klären und grosszügiger auszubilden. Ein ausformulierter Rundlauf verbindet die Räume zu einer durchgehenden Sequenz. Dadurch wird das Geschoss als zusammenhängender Raum lesbar und eine verbesserte Durchlüftung des Nachtbereichs ermöglicht.
Programm: Wohnen
Auftraggebende/Bauherrschaft: privat
Architektur: Matthias Bill, Architekt