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Bäume umarmen

Wettbewerb 2. Rundgang

Zürich-Altstetten 2026

Die genossenschaftlich geprägte Siedlung in Zürich-Altstetten wird in ihrer gewachsenen Struktur weiterentwickelt. Prägend für den Ort sind die parkartigen Freiräume, der wertvolle Baumbestand und das von der Dachslernstrasse abfallende Terrain.

Das Projekt knüpft an diese Qualitäten an und ergänzt die bestehende Siedlung mit neuen Wohnbauten, welche sich selbstverständlich in die Topografie und die gemeinschaftliche Struktur einfügen. Der Erhalt der Hochhäuser, die Erneuerung der Zeilenbauten sowie die Vernetzung der Freiräume schaffen ein vielfältiges und generationenübergreifendes Wohnumfeld mit bezahlbarem Wohnraum.

Neue Wege und Begegnungsorte stärken den nachbarschaftlichen Austausch, während die Reduktion des motorisierten Verkehrs die parkartige Atmosphäre der Siedlung bewahrt und weiterentwickelt.

Die Architektur entwickelt sich aus dem städtebaulichen Konzept und fügt sich selbstverständlich in den bestehenden Baumbestand ein. So entstehen grüne Hof- und Wohnräume mit hoher Aufenthaltsqualität und Raum für Begegnung und Rückzug.

Entlang der «Rue extérieure» verbinden aussenliegende Treppenhäuser die Wohnungen mit den gemeinschaftlichen Bereichen der Siedlung. Gemeinschaftsräume und Dachterrassen ergänzen das nachbarschaftliche Angebot.

Die flexibel organisierten Wohnungen ermöglichen unterschiedliche Wohnformen und schaffen langfristige Anpassungsfähigkeit für zukünftige Bedürfnisse.

Programm: Wohnen

Auftraggebende/Bauherrschaft: Baugenossenschaft Halde Zürich

Architektur: Matthias Bill

Landschaftsarchitektur: Signatur Landschaft

Visualisierungen: lostminutestudio, Basel